Energiepass kommt - aber doch nicht für 15 Euro zum Download
6. 06. 2008 | Kategorie: Finanzielles
Nicht mal mehr ein Monat, dann wird der Energieausweis für Verkäufer und Vermieter privater Immobilien fällig. Die Verbraucherzentralen laufen bereits zu Hochtouren auf - zu groß ist die Befürchtung, dass sich Hausbesitzer zu wenig informieren.
Die grundsätzlichen Dinge sollten eigentlich mittlerweile klar sein - und doch schaffen es offensichtlich noch immer einige Anbieter, die Energiepässe ohne großartige Prüfung und zu Spottpreisen übers Internet anzubieten. Sogar die eigentlich vor grenzwertigen Angeboten fast gefeiten Google Adwords sind überlaufen mit Anbietern, die den “Energiepass ab 15 Euro” zum selber ausdrucken anbieten. Geht das?
Wie es funktionieren soll, ein Haus auf seine grundlegenden Eigenschaften zu überprüfen, ohne es zu betreten, bleibt schleierhaft. Und was später dann noch viel trauriger wird: Für die Richtigkeit des Pass-Inhalts wird der Inhaber haften. Und das wird unter Umständen schnell mal teurer als 15 Euro…
Die Verbraucherzentrale NRW stellt hier eine Checklist zur Verfügung.
