Wiesbaden eröffnet Immobilien-Fonds - Bürger mit 49 Prozent dabei
30. 06. 2008 | Kategorie: Hessen
Ein “Wiesbaden-Fonds” soll die Hessens Hauptstadt aus dem Investitionsstau bei städtischen Immobilien ziehen, berichtet die Welt. An rund 40 gefragten Immobilien mit einem Gesamtwert von 18,6 Millionen Euro sollen nach Informationen des Blatts nun auch Wiesbadener Bürger beteiligt werden.
Dabei blieben 51 Prozent der Anteile im Besitz der Stadt. Also fast die Hälfte des Fonds geht an Wiesbadener - und ausschließlich Wiesbadener. Die Anteile sollen über einheimische Banken vertrieben werden.
Die Immobilien-Fonds-Lösung ist Resultat von Protesten gegen die Veräußerung städtischer Gebäude. Nach Einführung einer neuen Software bei der Stadt hätten sich einige Immobilien als defizitär entpuppt, heißt es weiter.
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